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Sample essay topic, essay writing: Drogen Unter Jugendlichen - 1977 words

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Drogen unter Jugendlichen Bis 1960 war in der BRD z.B. in Berlin nur selten der Missbrauch von Bet"aubungsmitteln zu beobachten. Doch aufgrund der Hippiebewegung, die in der zweiten H"alfte der 60er Jahre in den USA entstand und deren Grundanliegen "die Verwirklichung einer humaneren Welt durch Verweigerung des Strebens nach materiellem Wohlstand und Karriere sowie die Beseitigung b"urgerl. Tabus in einer freien, friedvollen, naturbezogenen, auf ekstat. Gl"uckserleben in Liebe, Musik und Rauschmittelgenuss gerichteten Gemeinschaft" (dtv Lexikon, F.A. Brockhaus, Mannheim, 1990) ist, brach dann, was die H"aufigkeit des Drogenmissbrauchs betrifft, eine regelrechte Epidemie aus.

In den folgenden Jahren wurden die verwendeten Drogen immer h"arter, und die Konsumenten, laut Statistiken, immer j"unger. Doch was versteht man eigentlich unter Drogen und gibt es verschiedene Erscheinungsformen? Drogen sind Substanzen, die in die nat"urlichen Abl"aufe des menschlichen K"orpers eingreifen und so Stimmungs-, Wahrnehmungs- und Gef"uhls"anderungen hervorrufen. Zu solchen z"ahlen nicht nur die illegalen Drogen, wie Haschisch , LSD , Kokain , Heroin usw., deren Besitz, Herstellung und Weitergabe in der Bundesrepublik durch das Bet"aubungsmittelgesetz verboten sind, sondern auch die sogenannten legalen Volksdrogen, wie z.B Alkohol, Nikotin und Medikamente. Hierbei ist allerdings zu bemerken, dass sich die in der BRD bedauerlilcher Weise immernoch legale Drogen bei Missbrauch in ihrer zerst"orerischen Weise von den illegalen Drogen nicht unterscheiden. Drogen werden im rechtlichen, sowie im medizinischen Sinne in zwei Sparten unterteilt, in die "weichen", und die sogenannten "harten" Drogen. Den Unterschied der harten zu weichen Drogen machen vor allem die St"arke der Droge und die mit dem Beendigen des Drogenkonsums verbundenen physischen Probleme (Entzugserscheinungen) aus. Das heisst, man unterscheidet zwischen zwei Formen der Abh"angigkeit, die separat, aber auch gleichzeitig auftreten k"onnen: die psychische Drogenabh"angigkeit, die zu einem st"andigen Verlangen nach dem Rauschmittel (weiche Drogen) f"uhrt, und die physische Abh"angigkeit, die dagegen mit dem Bed"urfnis bzw

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der Notwendigkeit verbunden ist, die Dosis (harte Drogen) zu steigern. Noch dazu ist die k"orperliche Abh"angigkeit, vorallem bei Heroin, mit erheblichen Entzugserscheinungen verbunden.Gegenw"artig kann man, wenn man sich aufmerksam in verschiedenen Jugendszenen, meist Musikszenen, umsieht, feststellen, dass sich die Drogenarten oft speziellen Milieus zuordnen lassen. So gibt es z.B. die Technoszene, in der vorwiegend der Gebrauch von Designerdrogen (synthetisch hergestellte Drogen, die die Wirkung spezifischer Drogen nachahmen: LSD2 Ecstasy usw.) "ublich ist und z.B. die Hip-Hop- und Grunge-Szene, in denen eher hanfartige Drogen (Haschisch, Marihuana ) missbraucht werden.Diese Art der Drogenzuordnung bestand in fr"uheren Zeiten noch nicht, da es nicht so viele verschiedene Drogenarten gab.

Eine Studie des Max-Plank-Instituts f"ur Psychatrie in M"unchen aus dem Jahr 1996 ergab, dass das Einstiegsalter f"ur regelm"assigen Alkoholmissbrauch gegen"uber fr"uherer Untersuchungen, um eineinhalb auf jetzt 14 Jahre gesunken ist. Auch das Einstiegsalter von Konsumenten illegaler Drogen ist im Zeitraum zwischen 1960 und jetzt gesunken (Harenberg Lexikon der Gegenwart, Harenberg Lexikon Verlag, Dortmund, 1996).Fr"uher hatte ein Jugendlicher seinen ersten Kontakt mit Drogen zwischen durchschnittlich 19 und 25 Jahren, heute dagegen greifen schon Jugendliche im Alter zwischen 13 - 15 Jahren zu ihrem ersten Joint . Auch die Zahl der Jugendlichen, die bereits Erfahrungen mit illegalen Drogen gemacht haben, ist auf 20% gestiegen. Welche Gr"unde gibt es f"ur den Konsumanstieg? Die Ursachen f"ur Drogenabh"angigkeit sind vielf"altig, und es gibt viele Faktoren, die zu einer Entstehung der Suchtkrankeit f"uhren k"onnen. Suchtf"ordernde Lebenssituationen sind beispielsweise Neugierde und Vorbildstrieb.Neugier tritt vor allem dann auf, wenn Jugendliche ihren Freunden von ihrem Drogenrausch erz"ahlen und positiv dar"uber berichten - es wird in erster Linie nur an den wohltuenden und entspannenden Aspekt gedacht, den die Betroffenen empfinden.

Die Folgen jedoch, die meist unweigerlich mit der Drogeneinnahme verbunden sind, werden allzuoft ausser Acht gelassen.Der Wille, sich dem Drogenkonsum schliesslich selbst auch einmal hinzugeben, wird dann bei vielen Jugendlichen, welche die negativen Eigenschaften der Drogen nicht realisieren, ein Muss. Weiter kann das Nachahmen von Verhaltensweisen eine erste Ber"uhrung eines Jugendlichen mit Drogen bedeuten. So gibt es Jugendliche, die im Elternhaus mit den Problemen der Erziehungsberechtigten konfrontiert werden, so z.B. mit der Alkoholabh"angigkeit des Vaters, und eines m"oglichen Medikamentenmissbrauchs der Mutter. Unter Umst"anden versuchen diese Jugendlichen dann, wenn sie selbst in problematische Situationen kommen, sei es in der Schullaufbahn, dem beruflichen Werdegang oder einer partnerschaftlichen Beziehung, nach dem Vorbild der Eltern, die Probleme auf die gleiche Art scheinbar zu l"osen.

Auch die Verf"uhrung durch Gruppenzwang ist oft ein Ausl"oser f"ur den Drogenkonsum und den daraus resultierenden Missbrauch junger Leute. So geraten Heranwachsende oft die Situation, irgendwo "dazugeh"oren" zu wollen, das bedeutet, ein ausserfamili"ares Umfeld zu finden , in dem die Interessen Gleichaltriger im Vordergrund stehen und gleichzeitig eigenverantwortliches Handeln gefordert ist. Selbst einmal der "Herr" "uber sich und andere zu sein - vielleicht eine Situation die daheim in der Familie nicht gegeben ist - ist der Grund, in eine Clique einzutreten. Um dort geistig und k"orperlich auf dem gleichen Niveau zu sein wie die weiteren Mitglieder, muss er sich nicht selten der Gruppe beiordnen und gleichstellen. Da Drogenkonsum bei dieser Clique mit grosser Wahrscheinlichkeit an der Tagesordnung stehen wird, wird der Jugendliche aus Gruppenzwang auch zu einem Drogenkonsumenten. Die M"oglichkeit an Drogen zu gelangen ist n"amlich heute vergleichsweise "kinderleicht".Jedoch wird die betroffene Person nur in den seltensten F"allen von aussen her bedr"angt oder gar gezwungen, Drogen zu konsumieren.

Meist ist es zugleich der eigene Wille, der das Verlangen nach Erleichterung und Flucht beinhaltet und durch die Droge befriedigt werden soll.In vielen Drogenbrosch"uren, Zeitungsartikeln, Fernsehberichten und Interviews ist h"aufig davon die Rede, dass sich das soziale Umfeld der Jugendlichen im Laufe der Zeit rapide verschlechtert hat. Im Gegensatz zu heute gab es fr"uher noch kein so perfektioniertes Ausbildungssystem, und die Jugendlichen konnten h"aufig den Beruf der Mutter oder des Vaters erlernen. So gab es f"ur sie eine Zukunftsperspektive. Damals sind die jungen Leute in wesentlich j"ungerem Alter, oft schon mit 14 Jahren, in ihren Beruf eingestiegen und hatten ihre eigene, private Welt, welche sie selbst"andig und eigenverantwortlich aufzubauen hatten.Dagegen wird ein heutiger Sch"uler nicht selten erst mit 25 Jahren berufst"atig und bleibt unbestritten l"anger, wenn nicht zu lange, materiell und sozial von seinen Eltern abh"angig. Dies hat zur Folge, dass der Selbstfindungsprozess der Jugendlichen gehemmt, bzw.

stark eingeschr"ankt wird. Somit m"ussen sich die Jugendlichen ihre Selbst"andigkeit in einer Scheinwelt aufbauen. Hierf"ur sind Drogen eine faszinierend einfach zu handhabende L"osung. Die "Kids" f"uhlen sich in ihrer Umgebung h"aufig alleine gelassen oder vernachl"assigt und versuchen aus dieser Welt zu fliehen, indem sie zu Drogen greifen. So "tauchen" sie in ihre eigenen Fantasievorstellungen "ab", sie befinden sich kurzzeitig in einer scheinbar problemfreien Zone. Eine weitere Ursache k"onnte der Generationskonflikt sein, was sich darin "aussert, dass die Jugendlichen mit Hilfe von Rauschmitteln ihre Opposition gegen"uber der Erwachsenenwelt zeigen.

H"aufig entwickeln sie beabsichtigt eine Drogenabh"angigkeit.Somit ist zum Teil auch unsere Gesellschaft f"ur die Verwahrlosung und den langsamen Absturz unserer Jugend verantwortllich. Jugendlichen wird oft immer wieder das gleiche vorgeworfen, sie werden mit diskriminierenden und abwertenden Mitteln bedr"uckt, viele ihrer "Ausserlichkeiten werden kritisiert: Klamotten, Haarschnitte und individuelles Auftreten sowie die f"ur sie "normalen" Gewohnheiten. Sie f"uhlen sich von der Gesellschaft regelrecht unterdr"uckt und wollen durch den Konsum von Drogen aus dieser f"ur sie schrecklichen, sie nicht akzeptierenden Welt fl"uchten und alles vergessen.Viele Jugendliche greifen gelegentlich zu Mitteln, die ihre Welt etwas "einladender" erscheinen lassen. Wenn dies f"ur sie zur Gewohnheit wird, beginnt der Missbrauch, welcher dann fr"uher oder sp"ater zur Sucht wird: der Wunsch nach Hochgef"uhl, Entlastung, und eine Erleichterung der Lebensumst"ande wird mit einer Droge befriedigt. Das Verlangen wird gr"osser und die Dosis immer weiter gesteigert. Den betreffenden Konsumenten k"onnen Schuldgef"uhle befallen und er versucht sich zu rechtfertigen, indem er sich selbst und seine Mitmenschen t"auscht.

Das Suchtmittel wird zum Lebensmittelpunkt, hat urspr"ungliche Probleme "uberlagert und neue geschaffen, die dem Abh"angigen un"uberwindbar scheinen. Neben dieser psychischen Abh"angigkeit tritt vorallem bei Heroin4 parrallel noch eine physische Abh"angigkeit auf. Sie l"ost schon nach einer kurzen Zeit, in der kein Stoff zugef"uhrt wird, starke mit Kr"ampfen verbundene Schmerzen aus.Die finanziellen Probleme der drogens"uchtigen jungen Menschen, die mit dem Kauf und der Beschaffung von neuem Stoff (allgemeine Bezeichnung von Drogen) verbunden sind, f"uhren in den meisten F"allen zu einer Drogendelinquenz (Drogenkriminalit"at) in Form von Beschaffungsdelinquenz. Nicht selten "aussert sich diese in Handlungen wie Diebstahl, Betrug, Prostitution, illegalem Drogenhandel und vielem mehr. Der Heranwachsende befindet sich somit in einem Teufelskreis, der ihn in finanziell un"uberwindbare Engp"asse st"urzt.

Er ger"at unweigerlich in unbefriedigende Lebensumst"ande und wechselt nicht selten in eine minderwertigere soziale Schicht.Folglich m"ussen verhindernde und vorbeugende Massnahmen ergriffen werden, um Kinder und Jugendliche zu bef"ahigen, sich mit sich und ihrer Umwelt eigenverantwortlich auseinanderzusetzen. Ihnen muss beigebracht werden, Konflikte und Schwierigkeiten zu bew"altigen, und nicht vor diesen zu fliehen. In der Erziehung kommt es also haupts"achlich darauf an, den Kindern gef"uhlsm"assige Geborgenheit zu geben und sie zu ermutigen, Herausforderungen zu begegnen. Hierbei setzt das Erziehen zur Selbst"andigkeit auch das Setzen von Grenzen voraus. Dies ist jedoch gar nicht so einfach: werden die Grenzen zu weit gesetzt, kann dies Orientierungsschwierigkeiten zur Folge haben, zu enger Freiraum dagegen bedeutet, dass die Jugendlichen oder Kinder sich nicht weit genug "entfalten" und erproben k"onnen.

Es gilt also, das richtige Mass zu finden, wobei ein konsequenter Erziehungsstil der Eltern und auch von seiten der Lehrer vorausgesetzt werden sollte.Haschisch wird aus dem Harz der Indischen Hanfpflanze (Cannabis) gewonnen und meist geraucht (pur oder mit Tabak gemischt). Die Wirkung geht von wohligem Befinden bis zu Angstzust"anden. Sinneswahrnehmungen werden intensiver. Es kann zur psychischen Abh"angigkeit f"uhren.LSD (Lysergs"auredi"athylamid) ist ein synthetisch hergestelltes, klares und fl"ussiges Produkt. F"ur die Anwendung wird es auf Tr"agersubstanzen wie z.B. L"oschpapier oder Zuckerst"uckchen getropft oder aufgedampft dann wird es als sog.

"Trip" geschluckt. Die Wirkung zeigt sich an Ver"anderungen der Wahrnehmung, Halluzinationen und der Intensivierung der Einbildungskraft. Das Gef"uhlsspektrum reicht von farbenpr"achtiger Phantasiewelt bis zu Horrorvorstellungen. Es kann zu einer starken phsychischen Abh"angigkeit f"uhren.Kokain wird aus den Bl"attern des Kokastrauches gewonnen. Es ist als weisses Pulver erh"altlich.

Kokain wird geschnupft, gespritzt oder geraucht. Es wirkt auf das zentrale Nervensystem, verursacht Sinnest"auschungen, Aktivit"atssteigerung, erh"ohte Gewaltbereitschaft. Die Folgen eines l"angeren Missbrauchs sind Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Lebersch"aden und v"olliger k"orperlicher Zerfall. Nach dem "Hoch" folgt ein "Tief": man ist m"ude, angespannt und missmutig. Es kann zur psychischen Abh"angigkeit f"uhren.Heroin ist eine, aus der unreifen Schlafmohnkapsel gewonne Droge. Es wird in die Vene gespritzt, geschnupft oder inhaliert.

Seine Wirkung ist stark bet"aubend und beruhigend. S"amtliche negativen Empfindungen, wie Schmerz, Sorgen, Angst werden kurz nach der Einnahme zugedeckt, hinzu kommt der Flash (engl.: Blitz, Erhellung), ein momentan sp"urbares Hochgef"uhl. Die Risiken sind, dass schon ein kurzzeitiger, regelm"asiger Konsum k"orperliche und seelische Abh"angigkeit hervorrufen kann. Ecstasy (engl.: Ekstase, Verz"uckung) ist eine synthetische, in Privatlabors hergestellte Droge. Sie wird geschluckt und ihre Wirkung kann konditionssteigernd sein, wobei dies nur durch eine T"auschung des Gehirns verursacht wird. Nach Beendigung des Konsums stellen sich dann starke Depressionen und k"orperliche Schw"ache ein. Seelische Abh"angigkeit kann ein hohes Mass erreichen, physische Abh"angigkeit kann nicht ausgelschlossen werden. Aufgrund der ungewissen Zusammensetzung birgt die Droge ein hohes Potential an Vergiftungsgefahr.Marihuana sind die getrockneten Bl"atter und Bl"utenst"ande der Indischen Hanfpflanze (Cannabis).

Wirkung siehe Haschisch.Joint: Haschischzigarette.

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